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    Die Werwölfe sind unterwegs...

Das Aachener Experiment

Das Attentat auf Franz Oppenhoff

Der Pelzerturm und das Aachener Experiment

Im Juni 1944 landeten die Alliierten in der Normandie. Nachdem der Atlantikwall überwunden war, ging es Richtung Westen – Paris wurde befreit.

Doch die Amerikaner wussten: Die Deutschen haben einen Westwall vor Aachen errichtet, den es auf dem Weg nach Berlin zu überwinden gilt.

Auf dem Weg machten sie im September 1944 Station in Ostbelgien. St. Vith und Eupen wurden fast kampflos eingenommen.

Der Pelzerturm – ein beliebtes Ausflugsziel vor dem Krieg im Aachener Wald – war ein strategisches Ziel, denn von hier aus konnte man weit blicken.

Die Geschichten um den Turm und die Ereignisse im September 1944 kurz vor der Befreiung Aachens
werden in diesem Buch geschildert.

Mit  einem Vorwort von  Gregor Freches, Minister für Kultur, Tourismus, Sport und Medien der Deutschsprachigen Gemeinschaft:

„Wie eng weltpolitische Entwicklungen und regionale Erfahrungen miteinander verbunden sind, zeigen die Ereignisse im September 1944. Soldaten, Zivilisten und Familien standen sich in einem fürchterlichen Krieg gegenüber, der von Ideologie, Hass und Gewalt geprägt war. Das Buch verdeutlicht die Folgen von Ausgrenzung, Rassismus und Fanatismus und macht zugleich Momente sichtbar, in denen Menschlichkeit Bestand hatte.“

2. Überarbeitete Auflage mit einem Vorwort von Sandra Dresia, vom Historischen Institut der RWTH Aachen:

„Auf der einen Seite hat sich das Gedenken in ritualisierten Formen institutionalisiert, die zwar wichtig sind,…. Auf der anderen Seite arbeiten rechtspopulistische Kräfte systematisch daran, historische Deutungen zu verschieben und Relativierungen zu normalisieren. Kreklows Comic setzt dem etwas entgegen – nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Witz, Ironie und einem ehrlichen Blick auf eine Geschichte, die nach seiner Zeichnung unbequem bleibt. Mehr als 80 Jahre nach Kriegsende gilt es, wieder neu an unserer wehrhaften Demokratie zu arbeiten.“ 

Die Amerikaner wollten mit dem Aachener Experiment feststellen, wie sich Deutschland nach dem Krieg verwalten lässt und demokratische Strukturen aufbauen.

Ende 1944 liegt Aachen größenteils in Schutt und Asche und die Bevölkerung lebt mehr schlecht als recht zwischen den Trümmern. Ordnung und ein Wiederaufbau muss her, denken sich die Amerikaner. Aber wer soll das Amt des Bürgermeisters bekleiden?

Da fällt der Name Franz Oppenhoff. Doch nicht alle sind mit dieser Wahl zufrieden. Doch bevor sich demokratische Strukturen entwickeln können, sind die Werwölfe schon mit dem Mordbefehl vom Führer auf dem Weg nach Aachen.

Auf 172 Seiten zeichnete Henry Kreklow den holprigen Start der Demokratie in der Nachkriegszeit in Aachen nach.

News & facts

buch & verlag

Zeichnung von drei deutschen Soldaten die vor dem Pelzerturm stehen

Beitrag vom BRF

Der BRF berichtet über den Pelzerturm. (https://brf.be/kultur/buch/2093908/) Das Buch ist im beim Verlag im nonplusultra shop und in bei folgenden Buchhändlern vorrätig: >>

Der Pelzerturm im Grenzecho

Artikel im Grenzecho

Das Grenzecho aus Eupen berichtet auf einer ganzen Seite über den Pelzerturm. (https://www.grenzecho.net/143516/artikel/2026-07-16/henry-kreklow-aus-hauset-veroffentlicht-neuen-comicband) Das Buch ist im beim Verlag im>>

Ausstellung

Der Pelzerturm – Graphic Novel, Krieg und Befreiung 1944 19.09.2026 – 31.01.2027 im Museum „Zwischen Venn und Schneifel“ in St.>>

Vorwort der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Sandra Dresia

Aachen war nicht nur die erste befreite deutsche Großstadt im Zweiten Weltkrieg. Aachen sollte zu einem Experiment werden – und>>

Vorwort des Minister Gregor Freches

Geschichte prägt unsere Gegenwart und beeinflusst unseren Blick auf die Zukunft. Das Werk „Der Pelzerturm“ führt an einen Ort, der>>

Der Pelzerturm

Der Pelzerturm

Die Geschichte vor dem Aachener Experiment wird in Buch „Der Pelzerturm“ erzählt. Wie die Alliierten in der Normandie landeten, Frankreich>>

Bahnhof Rothe Erde

Machen wir eine Zeitreise – Aachen 1944

Der Hintergrund zur Graphic Novel: Vom Kriegschaos zum „Aachener Experiment“: Wie Aachen zur ersten befreiten Großstadt Deutschlands wurde Vor über>>

Karte Zeichnung

ICOM Nominierung

Das Aachener Experiment ist Nominiert zum Sonderpreis des Independent Comic Preises 2025. Der Preis wird während des Comicfestivals München verliehen.>>

12 Pagina’s in het Nederlands & Pages en français

L’histoire de Jos Saive est traduite en une petite brochure. Celle-ci peut être obtenue auprès de l’éditeur contre paiement des>>

Aktuelles

Messen & mehr

Pfälzer Comic Salon, wir kommen!

Wir sind beim Pfälzer Comic Salon dabei!

Beim Comic-Salon habt ihr die Chance, Henry Kreklow am nonplusultra Verlags-Stand zu treffen.

Kommt vorbei und schnappt euch den brandneuen>>

Quellenangaben

Hier finden Sie alle Quellen zum Pelzerturm.

Seite 11: Kriegswirtschaft

Seite 22: Atlantikwall

Seite 26: Mulberry

Seite>>

Interview & Leseanfragen

Für Anfragen für Lesungen und Interviews kontaktieren Sie den Verlag unter buch@nonplusultra-verlag.de oder per Telefon 0241 91995889

Ausstellung

im Lust auf Life

Comics zum Nachdenken

Die Eröffnung der Comiciade-Ausstellung im Lust auf Life zog viele Besucher an. 

Der Kurator und Comicade-Macher Alexander Samsz freute sich über die tolle Unterstützung, ohne die solche Ausstellung und auch die Comiciade am 10. und 11. Mai in der 100,5 Arena nicht durchführbar wären.

Einer der Unterstützer ist Michael Servos, Ratsherr aus Aachen Nord, der auch Comic-Fan ist.

Michael Servos hielt die Begrüßungsrede und ist der Meinung, das Comics nicht nur unterhalten sollen, sondern sich auch exzellent dazu eignen schwierige Inhalte mit Tiefgang zu transportieren. „Und genau diesen Tiefgang zeigt die Ausstellung, die wir heute eröffnen, in ganz besonderer Weise. Sie beschäftigt sich mit „Freiheit“. Einerseits der individuellen Freiheit „Diggers“, andererseits der Freiheit einer ganzen Stadt, der Befreiung Aachens vor 80 Jahren, dem Neuanfang nach dem Krieg – und dem tragischen Mord an Franz Oppenhoff, dem ersten demokratisch eingesetzten Bürgermeister dieser Stadt nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes.“

„Das Aachener Experiment“ – ein Comic als Brücke zur Erinnerung
Mit der Graphic Novel „Das Aachener Experiment“ von Henry Kreklow wird damit Geschichte greifbar. Sie wird erfahrbar – durch Bilder, durch Dialoge, durch Stimmungen. Und sie wird aus einer Perspektive erzählt, die gerade jüngeren Generationen den Zugang erleichtert: nicht abstrakt, nicht belehrend, sondern einfühlsam, kritisch und visuell kraftvoll.
Dass eine solche Arbeit im Rahmen der Comiciade gezeigt wird, ist kein Zufall. Es ist ein starkes Zeichen dafür, dass Comics nicht nur unterhalten, sondern auch erinnern können. Dass sie Verantwortung übernehmen – für das Erzählen, das Einordnen, das Wachhalten von Geschichte.
Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte wieder unter Druck geraten, in der Antisemitismus, Hass und Geschichtsvergessenheit leider wieder lauter werden, sind solche Projekte von unschätzbarem Wert.
Aachen war die erste befreite Stadt auf deutschem Boden. Das ist kein Nebensatz der Geschichte – das ist ein historischer Meilenstein, der uns als Stadt verpflichtet. Und Franz Oppenhoff war ein Symbol für Hoffnung, für einen Neuanfang. Dass er für diese Hoffnung sein Leben lassen musste, darf nicht vergessen werden.
Diese Ausstellung hilft, sich zu erinnern – und das nicht nur mit Daten und Fakten, sondern mit erzählten Geschichten, mit Gesichtern, mit Emotion.

Die Ausstellung war im Lust auf Life vom 25.04. – 11.05.2025 zu sehen im Rahmen der Comiciade zu sehen.

Die Exponate wurden 2x beschädigt.

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Über den Autor

Herny Kreklow

Henry Kreklow Foto

Henry Kreklow wurde 1969 in Cali, Kolumbien, geboren. Er lebte in Venezuela, Deutschland, Frankreich und Belgien. Mit 17 illustrierte er ein Buch, und mit 18 hatte er seine erste Festanstellung bei einem kolumbianischen Verlag. In den 80er Jahren gehörten seine Grußkarten zu den beliebtesten Motiven in Kolumbien. 1991 wanderte er nach Deutschland aus und erfreut seitdem sein Umfeld mit Humor und frischen Weltanschauungen.

Schon immer vom Medium Comic fasziniert und als Illustrator tätig, verfeinerte er nach dem Abschluss seines Studiums zum Diplomdesigner seine berufliche Ausrichtung in diese Richtung. Seit 1998 arbeitet er als 3D-Designer, zunächst für die Automobilindustrie und später als Fabrikplaner. In seinen Werken behandelt Herr Kreklow historische und aktuelle Themen im „klassischen“ Comic-Stil, ungebunden und doch stets mit dem Herzen dabei.

Im März 2024 reiste er zu den Barasano-Kabiyari aus dem Amazonas-Regenwald. Seitdem engagiert er sich für die Bewohner des Regenwaldes.

Henry Kreklow lebt in Hauset (Belgien) mit seiner Frau und zwei Töchtern. Er arbeitet in Köln in der 3D-Fabrikentwicklung und veröffentlicht im Selbstverlag 2-3 Comics pro Jahr. Zudem ist er als freier Dozent für Comic-Zeichnen tätig. Seine Bücher erscheinen in verschiedenen Sprachen. Er versucht sich auch als Comedian und engagiert sich für die Ureinwohner des Amazonas. Außerdem plant er, in die Kommunalpolitik in Ostbelgien einzusteigen. Er spricht Spanisch, Deutsch, Französisch, etwas Englisch und lernt gerade Kabiyarí.

Veröffentlichungen von Henry Kreklow

2025: Jeder kann Comics zeichnen (nonplusultra Verlag)
2025: Der Anakondapfad (nonplusultra Verlag) >>
2024: Das Aachener Experiment (nonplusultra Verlag)
2024: Die Eyneburg und die Hinzlein
2024: Graf Rucola (nonplusultra Verlag)
2023: Supercomic: Weihnachten wird abgesagt (im Eigenverlag)
2023: Blutiges Erbe
2022: Operation Küsch
2021: Supercomic: Der Maschinenaufstand (im Eigenverlag)
2020: Supercomic: Die Lachpandemie (im Eigenverlag)
2020: Supercomic: Ein Superheld wird geboren (im Eigenverlag)
2020: Jeder kann Comics zeichnen (im Eigenverlag)
2017: Der Veggie-Wolf (im Eigenverlag)
1987: Die Elternschule (im Eigenverlag)